Matthäus 2

Matthäus 2

Die Weisen aus dem Morgenland

Die „Weisen“ aus dem Morgenland waren eigentlich Magier (laut dem griechischen Bibeltext) und nirgends sonst in der Bibel kommen Zauberer gut weg. Im Gegenteil: Die Bibel ermahnt uns sogar, mit Zauberern nichts zu tun zu haben und nennt Zauberei ausdrücklich Sünde (Gal 5,19-20).

Warum werden sie dennoch „Weise“ genannt?

Ihre Weisheit ist dadurch begründet, dass sie erkannten, dass Jesus der Sohn Gottes ist und sich auf den Weg machten ihn anzubeten. Die Bibel macht an vielen Stellen deutlich, dass die Menschen nicht nach Gott suchen. Es ist eine von Gott geschenkte Weisheit ihn anzubeten.

Ihre erste Station war beim König Herodes (einem grausamen Herrscher) um zu fragen, wo der Ort der Geburt von Jesus ist. Nachdem die Bibelforscher mit Hilfe von vielen Prophetischen Worten den Standort ausmachen konnten zogen sie weiter.

Bei Jesus angekommen beten sie ihn an und geben Geschenke. Übrigens ist überhaupt keine Anzahl von Weisen genannt. Wir gehen immer davon aus, dass es drei gewesen sein müssen. Aber das leiten wir lediglich an der Anzahl der Geschenke ab.

Der Betrug an Herodes

Bethlehem ist nur etwa 10 Km von Jerusalem entfernt. Es wäre für Herodes kein Problem gewesen einen Spion zu schicken, der den Weisen folgt und Jesus direkt tötet. Aber er vertraute ihnen wohl. Allerdings kehrten sie nie zu ihm zurück.

Der Kindermord und die Flucht

Herodes, der grausame Herrscher wollte nicht akzeptieren, dass ein größerer König als er geboren wurde. Daher lies er alle Jungen der Region töten.

Joseph und Maria flohen jedoch noch vorher auf eine Anweisung Gottes hin nach Ägypten. Dieses Land war bekannt für Götzendienst, Gewaltherrschaft und Feindschaft gegenüber dem Volk Gottes. Warum also Ägypten? Darauf haben wir keine Antwort. Aber wir können daraus lernen, dass Gott selbst schlimme Orte für gutes verwenden kann. In diesem Fall als Zuflucht.

Wir sehen in diesem Abschnitt auch, wie Gott die junge Familie versorgt hat. Wie sollten sie sich denn in einem fremden und feindlichen Land versorgen? Hier kamen ihnen nun die Geschenke der Weisen zugute. Mit dem Gold konnten sie ihre Kosten decken.

Wenn wir also mal in schwierigen Umständen sein sollten, dürfen wir auf die Versorgung durch unseren Herrn und Gott vertrauen.

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