Matthäus 13

Matthäus 13

In Kapitel 13 des Matthäusevangeliums begegnen wir den Gleichnisreden von Jesus. Einige dieser Geschichten (von denen es in den anderen Kapitel noch etliche gibt) gehören zu den bekanntesten Bibelgeschichten.

Oft wird über die Bedeutung der Gleichnisse viel spekuliert. Vor allem dann, wenn Jesus sie nicht selbst erklärt, wie er es hier in dem heutigen Text tut.

Da Jesus die Gleichnisse selbst erklärt, möchte ich gar nicht so genau auf die einzelnen Gleichnisse eingehen. Solltest du Fragen dazu haben, kannst du gerne die Kommentarfunktion verwenden.

Meine Aufmerksamkeit ist auf den Vers 17 gefallen:

Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben’s nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben’s nicht gehört.

Matthäus 13,17

Hinweis: Wenn die Bibelstellen blau geschrieben sind, bedeutet das, dass du sie anklicken kannst. Dann wirst du auf die Seite www.bibelserver.com weitergeleitet, wo du den Vers nochmal im Zusammenhang nachlesen kannst.

Dieser Vers fordert mich heraus darüber nachzudenken, wie ich mit Gottes Wort, der Bibel, umgehe. Ich betrachte es als selbstverständlich, dass ich mehrere Bibeln zuhause habe und zu jeder Zeit darin lesen kann. Aber tue ich das auch?

Hier heißt es, dass da Menschen waren, die sich gewünscht haben, das zu hören und zu sehen, was wir sehen können. Wir haben das ganze Wort Gottes. Sie hatten es nicht. Und ich habe den Eindruck, dass die Bibel in meinem Leben nicht die Wertschätzung bekommt, die sie verdient.

Auch heute leben viele Christen auf der Welt, die unter Androhung von Strafe keine Bibel besitzen dürfen. Oft treffen sie sich im geheimen mit anderen Christen um sich gegenseitig aus der einzigen Bibel, die sie besitzen, vorzulesen.

Wann hatten wir zuletzt so ein großes Verlangen und Bedürfnis, Gottes Wort zu lesen?

Lasst uns an diesem Punkt umdenken! Wir brauchen einen neuen Blick auf die Bibel, sodass wir mit großem Wissenshunger darin lesen und von Gott dadurch verändert werden.

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