Markus 9

Markus 9

Wenn man nicht weiß, was man sagen soll…

Es gibt Situationen im Leben, da weiß man nicht, was man sagen soll. Der Moment ist vielleicht überwältigend schön oder furchteinflößend. Ganz gleich was wir erleben, manchmal bleiben uns die Worte weg. Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Es gibt Zeiten, in denen man auch mal schweigen darf.

Natürlich kann ich mir nicht annähernd vorstellen, wie die Begegnung von Jesus, Elia und Mose auf diesem Berg ausgesehen hat. Aber eins fällt mir ganz deutlich auf: Petrus ist mit der Situation überfordert und anstatt einfach zu schweigen und den Moment zu genießen, bringt er einen Vorschlag über welchen heute jeder Bibelleser den Kopf schüttelt.

Was hat er denn erwartet? Dass die drei sich in ihren Hütten zur Ruhe setzen und für immer dort bleiben?

  • Wenn man nichts sinnvolles zu sagen hat, sollte man besser schweigen.

Weiß wie Schnee

Viel interessanter ist jedoch, was genau denn da auf diesem Berg passierte. Es heißt von Jesus, dass seine Kleider anfingen zu glänzen wie Schnee. Sie leuchteten so hell, wie es noch kein Mensch gesehen hat. In den meisten Bibelübersetzungen wird für dieses Ereignis der Begriff „Verklärung“ verwendet. Aber was genau heißt das denn? Das Wort selbst bedeutet nichts weiter als dass das Aussehen von Jesus sich verändert hat.

Oft sprechen wir davon, dass Jesus unsere Schuld reingewachsen hat. Dabei meinen wir diesen Vorgang, wenn unser voll Sünde und Schuld verschmutzte Herz von all dem Palast gereinigt wird. Wir reden davon, dass wir unser altes Kleid ablegen und das reine, saubere, weiße Kleid von Jesus anziehen (Deshalb ziehen Täuflinge bei ihrer Taufe ein weißes Kleid an).

Jesus leuchtet heller und weißer als Schnee. Das bedeutet, dass er völlig ohne Sünde und Schuld ist. Nur deshalb konnte er unsere Schuld auf sich nehmen und uns davon befreien.

  • Hat Jesus auch deine Schuld reingewachsen und dich mit seinem weißen Kleid ausgestattet?

Es ist gut, bei dir zu sein

Zurück zu Petrus. Auch wenn er vielleicht vor lauter Überforderung geredet hat, hat er doch einen wichtigen Punkt getroffen. Er sagte, dass es „gut ist, dass wir hier sind“.

Es ist gut, mit Jesus Gemeinschaft zu haben. Wenn es nötig ist, Hütten zu bauen um diese Gemeinschaft aufrecht zu erhalten, sollten wir das auch tun. Allerdings haben wir eine viel bessere Zusage. Wir müssen keine Häuser bauen um Jesus nahe zu sein. Er selbst hat versprochen bei uns zu sein wo auch immer wir hingehen.

  • Freust du dich über Gemeinschaft mit Jesus?
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