Markus 5

Markus 5

Wir sind viele

Der Zustand des Mannes ist furchteinflößend. Niemand wollte mit ihm etwas zu tun haben. Die Leute hatten Angst vor ihm. Sind wir mal ehrlich… Auch wir würden einer Person, die auf einem Friedhof lebt, eher aus dem Weg gehen.

Der Mann war von vielen Dämonen besessen. Er hatte jeden Lebensmut verloren und schlug sich selbst mit Steinen. Vermutlich um sein Leiden selbst zu einem Ende zu bringen.

Niemand konnte ihn bändigen und keine Fesseln konnten ihn festhalten. Offensichtlich war er ein gefährlicher Mensch, der wahrscheinlich auch schon andere Menschen verletzt hat. Also jedoch Jesus zu ihm kommt, fährt der Mann ihn nicht an, sondern wirft sich zu seinen Füßen. Er wusste, dass er Hilfe braucht und er wusste auch, dass nur Jesus ihm helfen kann.

Jesus hat ihm tatsächlich geholfen und hier haben wir auch die Lehre dieses Textes: Wir Menschen können nicht von uns aus von der Macht des Teufels befreit werden. In Epheser 2 heißt es, dass wir unter dem Machtbereich des Teufels stehen. Alleine können wir uns nicht vom Teufel lossagen. Aber Jesus ist mächtiger als der Teufel und wenn er will, kann er uns befreien und ein neues Leben geben.

Der Mann lebte auf dem Friedhof – Er lebte unter den Toten, weil er keine Hoffnung mehr hatte. Auch wir sind geistlich tot gewesen, bevor Jesus uns ein neues Leben geschenkt hat, so wie er dem Mann ein neues Leben schenkte.

Sein Blut floss für mich

Einen Gedanken möchte ich noch zu der Frau aufschreiben, die seit zwölf Jahren an Blutungen litt. Ihr Glaube war so groß, dass sie nur den Umhang von Jesus berühren musste um geheilt zu werden. Sie hat auf ihn geschaut und sofort hörte die Blutung auf.

Was hat das mit mir zu tun?

Als Jesus am Kreuz gestorben ist, wurde sein Blut für mich vergossen. Eigentlich müsste ich dort hängen und Bluten. Aber dadurch, dass ich auf ihn schaue, an ihn glaube und ihm mein Vertrauen schenke, muss ich nicht mehr selbst bluten, sondern er blutet für mich.

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