Lukas 14

Lukas 14

Es wird nicht einfacher

Gestern habe ich einige Worte zum Thema der Nachfolge geschrieben. Schon im letzten Kapitel sprach Jesus ganz deutlich darüber, was es bedeutet, wenn man sich zu ihm zählt.

Das heutige Kapitel schließt sich an diesen Gedanken an. Jesus erzählt das Gleichnis von dem Fest, zu dem die eingeladenen Gäste nicht kamen.

Jesus ist selbst zu einer Feier eingeladen und auf der Feier beobachtet er das Verhalten der Gäste. Sie setzen sich gerne auf die besten Plätze um von allen gesehen zu werden. Nachdem er kurz darüber spricht und ihnen einen Ratschlag gibt, wie sie es in Zukunft besser machen können, nutzt er die Gelegenheit um das Gleichnis zu erzählen.

Es passiert so schnell. Man hat Termine und Dinge, die man erledigen muss. In all dem Stress gehen andere Dinge unter. Und wenn dann ein Freund vorbeikommt, der ein Fest feiern will, weiß man gar nicht mehr, wo man all seine Sachen unterbringen kann. Die Termine stehen und die Aufgaben haben Deadlines. Dann muss die Freizeit weichen. Die Freundschaft muss das aushalten können. Man sagt ab und nimmt nicht an der Feier teil.

So zumindest wird uns die Situation in dem Gleichnis dargestellt.

Aber worum geht es hier wirklich? Jesus bringt den Menschen die Gute Botschaft des Evangeliums. Durch ihn können ihre Sünden vergeben und sie mit Gott versöhnt werden.

Zu dieser Botschaft lädt Jesus seine Freude ein. Zuerst predigte er in Israel und hin und wieder auch in den umliegenden Regionen. Er lud diese Menschen ein, das Evangelium aufzunehmen. Aber sie waren zu beschäftigt. Sie hatten keine Zeit, sich mit ihm oder sonst wem zu treffen. Sie alle hatten viel zu tun.

Daher lud Jesus alle Menschen über diesen ersten Kreis hinaus ein, damit so viele wie möglich von seiner Botschaft hören können.

Alles stehen und liegen lassen

Wenn Jesus Menschen zum Glauben ruft, will er, dass sie ihm ganz oder gar nicht folgen. Einige seiner Jünger waren Fischer. Als Jesus sie rief, Liesen sie alles stehen und liegen und gingen los ihm hinterher. Ihre Netze interessierten sie gar nicht weiter.

  • Bin ich bereit, für Jesus alles stehen und liegen zu lassen? Bin ich bereit, die Herausforderungen des Glaubens auf mich zu nehmen?

Jesus warnt in diesem Kapitel, dass diejenigen, die ihm nachfolgen wollen, damit rechnen müssen, dass es keine leichte Angelegenheit wird. Man soll sich vorher gut überlegen, ob man diesen hohen Preis auf sich nehmen will.

Alles, was Jesus will, ist eine völlige Hingabe für ihn. Ist das zu viel verlangt? Schließlich hat er auch sein ganzes Leben für uns hingegeben.

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